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Zwei Siege im Hauptlauf und zwei Siege vom Nachwuchs im Kinderlauf: Über eine klasse Bilanz freuten sich die Roscher Leichtathleten beim 28. Alsterlauf in Hamburg. 5000 Läufer waren auf der 10-Kilometer-Strecke bei strahlendem Sonnenschein rund um die Alster und durch die Innenstadt gestartet.
Zehn Minuten später als der Hauptlauf gestartet, aber deutlich früher im Ziel waren die knapp 200 Kinder, die nur 1,2 Kilometer zurücklegen mussten. Und dort sorgten drei Roscher Nachwuchsläufer für eine faustdicke Überraschung. Daniel Hoffmann (M13) lief nach 4:08 Minuten als Gesamtzweiter ins Ziel, dicht gefolgt von Jella Niebuhr (W12; 4:10 Minuten), die schnellstes Mädchen wurde. Dahinter liefen noch zwei Jungs ins Ziel, dann kam schon die erst neunjährige Lucy Hoffmann (4:24 Minuten), die mit langen Schritten auf der Zielgeraden entgegenflog und zweites Mädchen und natürlich Siegerin in ihrer Altersklasse wurde. Drei Roscher waren unter den ersten sechs, damit hatten die Läufer, die morgens um 7 Uhr mit dem Zug angereist waren, nicht gerechnet.


Schnell im Ziel war auch Langstreckenläuferin Martina Boe-Lange. Sie blieb in diesem Jahr erstmals über 10 Kilometer unter 38 Minuten. Als elfte Frau und Seriensiegerin in ihrer Altersklasse W45 freute sie sich über ihre Saisonbestleistung von 37:27 Minuten und zeigte sich damit auf einem guten Weg zum Berlin-Marathon in zwei Wochen. Ebenfalls siegreich war ihre Vereinskameradin Tanja Schulz, die in 42:54 Minuten die W50 gewann.
Zwei dritte Plätze gab es für Läufer aus den Jugendklassen. Kai Kruppa (SV Rosche, MJ U18) lief bei seinem ersten Start über 10 Kilometer nach guten 42:35 Minuten ins Ziel, Marie Vorreyer (SV Rosche) wurde in 46:40 Minuten Dritte in der WJ U20. Ebenfalls Dritte wurde die Frauenmannschaft mit Martina Boe-Lange, Tanja Schulz und Julia Främke (15. WHK; 45:54 Minuten). Starke Leistungen zeigten auch Joven Guevarra (9. W40; 46:04 Minuten) und Anja Främke, die nach 49:29 Minuten als Zehnte in der W50 ins Ziel lief. Bei den Männern komplettierten Jürgen Romanski (41:48 Minuten; 12. M50), Frank Kruppa (44:22 Minuten, 34. M50) und Ditmar Grote (45:49 Minuten; 22. M55) das gute Abschneiden.